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Altes Kolophonium wegwerfen?

Was macht man mit altem Kolophonium, wenn das nichts mehr bringt? Kann man das einfach in den Restmüll werfen oder ist das Sondermüll? Oder gibt es dafür irgendwelche Sammelstellen, zum Beisp. beim Geigenbauer?

Autor:

Mitglied von violinorum.de

4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo schello!

    Zunächst mal ist Kolophonium ein reines Naturprodukt, wie viele andere natürliche Substanzen ist K. aber nicht so ganz unbedenklich, z.B. enthält es nicht gerade gesundheitsfördernde Terpene: http://de.wikipedia.org/wiki/Kolophonium . Als Naturprodukt hätte ich aber keine Probleme es mit dem normalen Haumüll zu entsorgen, so schlimm ist es auch wieder nicht, man verbrennt ja auch den verwandten Weihrauch in (öffentlichen) Räumen.

    Baßkolophonium ist viel weicher als das der Quintstimmer und neigt bei manchen Sorten dazu besonders schnell auszutrocknen. Ich mache da folgends: Ich drücke eine Kuhle in die Oberfläche und gebe da ein, zwei Tropfen Balsamterpentinöl (BTO) hinein – Hautkontakt vermeiden – und bewahre es ein paar Tage in einer luftdichten Dose auf. (Ich habe immer verschiedene Sorten von K. gleichzeitig im Einsatz.) Das BTO verbindet sich wieder mit dem K. und reaktiviert es, schließlich ist es ursprünglicher Bestandteil des Baumharzes aus dem K. gewonnen wird. Vielleicht läßt sich so auch Dein Kolophonium retten. Die meisten K.-Stücke werden ja selten aufgebraucht, sondern werden wegen Verhärtung weggeworfen (schade drum) oder gehen verloren (bei mir, auch schade drum).

    Ich kenne noch einen weiteren Trick, der ist allerdings nicht ganz ungefährlich und deshalb gibt es an dieser Stelle von mir keine Anleitung.

    Grüße

    Thomas

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  2. nce

    Hallo Thomas, schreibst Du mir eine PN mit dem gefährlichen Tipp? Ich pass auch auf, versprochen 😉

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  3. Der würde mich auch interessieren! Doch nicht etwa einschmelzen?

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