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Carbonbogen: Wie sind Eure Erfahrungen?

Fragezeichen - die Mittwochsfrage auf violinorum.deDie Kohlefaser spaltet seit Jahren die Streicherwelt, und an der Diskussion um den Carbon-Geigenbogen haben sicher viele schon bei passender Gelegenheit teilgenommen. Das ist für uns aber gerade ein guter Anlass, das Thema als Mittwochsfrage aufzugreifen; wir wollen wissen, wie sich der Carbonbogen inzwischen anfühlt, und ob sich Eure Entscheidungen dafür bzw. dagegen bewährt haben.

Während nicht nur unverbesserliche Traditionalisten auf gutes Holz als Werkstoff der Wahl schwören, preisen Carbon-Verfechter die präzise aussteuerbaren Eigenschaften der Composit-Werkstoffe. Auch die Umwelt spielt eine Rolle in dieser Debatte, und zwar auf beiden Seiten: Während der Carbonbogen für sich beanspruchen kann, die Bestände guter Bogenhölzer zu schonen, gibt es andererseits Kritik an Entsorgungsproblemen von Verbundwerkstoffen. Hauptargument für Kohlenstofffaser-Bögen ist aber für die meisten sicher der Preis; gerade im Schülerbereich sind hier oft deutlich günstigere Anschaffungen möglich, im Vergleich zu Bögen aus Brasilholz oder Fernambuk.

Abseits dieser komplizierten Zusammenhänge fragen wir nach der Praxis:

Welche Erfahrungen habt Ihr mit Streichbögen aus Kohlefaser gemacht?

Bis nächsten Mittwoch könnt Ihr mit einem Klick an der Umfrage teilnehmen, und darüber hinaus in dieser Diskussion über Pro und Contra berichten oder Fragen stellen.

Und noch ein Tipp: Eine kurze Forendiskussion dazu hatten wir neulich hier …

Umfrage Carbonbogen

Umfrageergebnis

Autor:

nce

Nils-Christian Engel ist Marketing-Mensch und begeisterter Amateur-Cellist

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Hehsu

    Mein Carbonbogen ist schon älter, stammt so ungefähr aus den Anfängen der Kohlefaserbögenzeit. Ich habe ihn damals gekauft, weil mein Professor an der Hochschule mir dazu geraten hat (und vermutlich mit dem Händler einen guten Vertrag hatte :rolleyes: ). Er ist ziemlich klobig, unflexibel und schwer. Also ganz gut für Auftritte im Freien geeignet, weil man recht laut damit spielen kann…. Ich behalte ihn als Zweitbogen und zu Demonstrationszwecken für die Schüler. Ich könnte ihn auch anders gewichten lassen, das ist der Vorteil gegenüber dem Holzbogen, aber das habe ich nicht gemacht, zahlt sich nicht aus, an diesem Bogen etwas zu ändern.
    Grundsätzlich bevorzuge ich aber Holzbögen, einfach weil mir das lieber ist, rein subjektiv gesehen und ohne Wertung.

    Bei meinen Schülern sind oft in den Geigensets, die sie kaufen oder leihen automatisch Karbonbögen dabei. Das hat den Vorteil, dass sie schon ein Stück weniger haben, auf das sie besonders aufpassen müssen, weil er quasi unzerbrechlich ist. Und ich habe bei den Schülerbögen nicht festgestellt, dass die einen schöner klingen, als die anderen…

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