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3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Anaid!

    Das ist natürlich ein sehr weites Feld – und wie immer bei Instrumenten spielt auch die Preisregion eine entscheidende Rolle. Los geht’s mit der Harley-Benton Geige von Thomann ab Modell 840 http://www.thomann.de/de/harley_benton_elektrische_violinen_und_violen.html , die aber immer Nachbearbeitungen beim Geigenbauer erfoderlich machen: Steg, Griffbrett, Wirbel, Saiten.

    Im professionellen Bereich werden viel die Yamaha Instrumente http://de.yamaha.com/de/products/musical-instruments/strings/silentviolins/ und die Instrumente von NS Design gespielt: http://www.nedsteinberger.com/ . Achtung: Das WAV Modell taugt nichts, schon gar nicht zu dem Preis. Zwar sind die NS Design Geigen sehr schwer, sind aber vom Schwerpunkt her gut ausgewogen. Viele E-Geiger tummeln sich hier: http://www.musiker-board.de/f460-instrumente-zubehoer-strings/ .

    Grüße

    Thomas

    P.S. Ich bin der Meinung, man sollte nicht zu früh mit einem E-Instrument beginnen, man muß erst mal eine richtige Bogenführung, Differenzierungen in Phrasierung, Dynamik etc. beherrschen, aller frühstens nach 2 Jahren, besser nach 3-4 Jahren auf der akustischen Geige mit dem E-Instrument beginnen.

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  2. Na, das ging aber schnell! Danke für die umfangreiche Antwort. Ich werde mich gleich durch die links wühlen. Die Schülerin spielt übrigens seit 6 Jahren und auch gar nicht schlecht. Lohnt sich also, neue Herausforderungen zu nehmen.
    Grüße
    Anaid

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  3. Bin Geigenbauer und baue feine e-Violinen.
    Meine C-Violine ist halbakustisch und sie ist der Klassischen Geige sehr ähnlich.
    Der große unterschied: der Resonanzkörper und Tonabnehmer sind fürs verstärken optimiert (best mögliches MONO Signal für eine Geige wurde angestrebt)
    Ich selbst habe auf einer 5-saitigen C-Violine angefangen e-Geige bzw. e-Bratsche zu lernen;
    halbakustisch beim üben, elektronisch verstärkt zum spielen (direkt an einen Verstärker für Akustikgitarren), und zum experimentieren nehme ich dann effekte wie hall, delay, verzerrung, loopstation und so weiter her.
    Ab und zu nehme ich die klassische Violine und stelle immer wieder fest, das ich von der C-Violine erlerntes zu 100% auf der klassischen anwenden kann, obwohl es natürlich einen unterscied giebt.
    Ich bin mir sicher das ist umgekehrt auch so. (von der klassischen auf die C-Violine wenn man nicht gleich die 5-saitige spielt.)
    Natürlich baue ich meine e-Violine gerne in allen Größen aber nur in feiner Handarbeit und endsprechender Qualität. Preislich ist sie dementsprechend günstig wenn man bedenkt das die C-Geige für Generationen gebaut wird (wie eine echte Meistergeige) und man mit ihr zwei Geniale Erfindung mit erwirbt.
    Einerseits der rückkoppelungsminimierende Körper mit Resonanzdecke ink. Bassbalken u Stimmstock für den Geigencharakter, andererseits der Handgefertigte Tonabnehmer mit optimaler Signalabnahme.

    Gerne möchte ich davon mehr erzählen, bitte einfach nachfragen.
    Grüße,
    Julius

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