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Historische Aufführungspraxis

Während der letzten Monate habe ich mich mit der „historischen Aufführungspraxis“ beschäftigt. Oder wie man im Barock Geige gespielt hat, oder was man heute denkt, dass man damals gespielt hat. Ich höre das unheimlich gern wenn ich ein Konzert höre mit alten Instrumenten und dieser Spielweise. Jetzt habe ich mal angefangen das auch zu probieren, und ich hab schnell gemerkt dass es nicht alles ist einfach nur ohne Vibrato zu spielen … Ich glaube, dass die Umstellung ganz schön schwierig ist … Und ich habe auch noch nichts erreicht, das mir irgendwie gefallen würde. Habt ihr ein paar Tipps für mich? Was muss man noch beachten wenn man historisch informiert spielen möchte? Außerdem habe ich keine Barockgeige und ahne schon, dass ich nie soweit kommen werde wie mit einer.

Autor:

Mitglied von violinorum.de

3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Na vergiss nicht die Darmsaiten, teufelsgeige :rolleyes: Ich hab natürlich auch kein Barockcello und spiele auf Kunststoffsaiten. Schon deshalb würd ich nie in diesem alten Stil vorspielen. Denn ich glaube es kommt nicht nur darauf an, wie Du die Stücke spielst, sondern auch auf das besondere Klangbild. Das Du nicht erreichst mit modernem Equipment.

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  2. Kennst Du schon das Buch von Nicolaus Harnoncourt? „Musik als Klangrede“. Das hab ich mal zum Geburtstag bekommen, es soll die „Bibel“ für alte Musik sein. Es ist sehr interessant, mindestens so weit ichs gelesen hab :p Aber es ist auch keine Anleitung oder so, leider! Selber ausprobiert habe ich es noch nie.

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  3. nce

    Elizabeth Field hat auf violinist.com gerade eine feine Polemik über die „5 Mythen barocker Spielweise“ veröffentlicht, mit der ich diesen Faden einmal wieder nach oben hole. Bissig, was sie schreibt, aber aufschlussreich! Aber es stimmt schon: eine moderne Geige wird nicht zum Barockinstrument, nur weil man Darmsaiten aufzieht, die Schulterstütze weglässt und sich einen merkwürdigen Bogen ausleiht. Und Geigespielen minus Vibrato ist noch nicht barocke Interpretation, wie aus chinesischer Küche auch keine französische wird, wenn man die Sojasauce weglässt. Und so weiter! 😎

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