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Kolophonium ???

Das leidige Thema:  Welches Kolophonium……

Hallo Community,

ja, ewig stellt sich auch diese Frage; welches Kolophonium, zu welchem Bogen….. oder , welche Qualität soll ich wählen ? Die angebotenen Produkte haben die unterschiedlichsten Preise und Aufmachungen. Aber welches ist das Richtige für mich…. oder für Euch. Wonach treffe ich meine Entscheidung…… Wenn ich unterschiedliche Bögen habe, brauche ich dann auch unterschiedliches Kolophonium und woran erkenne ich, welches passt. Sollte sich meine Wahl nach den Eigenschaften meines Bogens richten…… wie geht ihr bei der Kaufentscheidung vor?

Bisher habe ich einfach verschiedene Kolophonium-Produkte ausgewählt, aber sollte ich da nicht auch nach bestimmten Kriterien vorgehen ? Könnt Ihr die Unterschiede erklären und wie man sie erkennen kann? Einfach nur so eine mittlere Preislage nehmen oder was teures…..? Einige nehmen auch vielleicht grundsätzlich das, was besonders günstig angeboten wird ?

Gerne würde ich Eure Meinung und Euer Wissen dazu erfahren…..

Vielen Dank …. Ententon

Autor:

Ententon

Ich spiele für mein Leben gern Geige. Bin erst als Erwachsene angefangen und(Habe bis Ende 2012 in zwei verschiedenen Orchester für Anfänger mitgespielt. Seit 2013 bin ich in dem Orchester, in dem auch meine Geigenlehrerin mit spielt, bzw. Konzertmeisterin ist.

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. nce

    Hallo Ententon, leidig würde ich diese Frage wirklich nicht nennen 😉 aber ganz einfach zu beantworten ist sie natürlich auch nicht. Wie fast alle wichtigen Kaufentscheidungen in Sachen Streichinstrumente ist auch das Kolophonium eine so individuelle Geschichte, dass man kaum allgemeingültige Ratschläge geben kann. Viele doktern daran Jahre herum, zumal man ja verschiedene Sorten auch nicht gut in ein paar Tagen hintereinander weg testen kann.

    Ok – aber was kann man sagen? Ich kann sagen, dass ich in „preisgünstigen“ Geigen-Sets noch kein einziges Kolo gefunden habe, das brauchbar gewesen wäre. Das würde ich für mich also schon mal abhaken, und bei einem Kauf gleich damit rechnen, dass hier noch was anderes her muss.

    Ansonsten bin ich eigentlich immer sehr nach Gefühl, Wellenschlag und den Produktbeschreibungen der Hersteller gegangen. Die Unterschiede liegen in der Konsistenz (Härte) und der „Klebrigkeit“; sie kommen durch die besondere Mischung der Harze und Details der Produktionsweise zustande. Über die wirst Du aber von keinem Hersteller Details erfahren 😉 Ich wüsste auch nicht, dass es präzise „Messungen“ dieser Eigenschaften gibt – und selbst wenn, was würden sie aussagen?

    Denn am Ende ist beim Kolo nur wichtig, ob es zu Dir passt. Du kennst Dich, Dein Instrument, die Saiten, die drauf sind und die häufigsten Spielsituationen (Sommerwiese, grabeskalte Kirche an Weihnachten, überheiztes Wohnzimmer …) Zu alledem muss das Kolo passen. Wenn ich in diese Faktoren eine Reihenfolge bringen sollte, wäre die so:

    1. Saiten
    2. Instrument
    3. Spielsituationen
    4. Persönliche Bogentechnik, Vorlieben
    5. Bogen

    Der Bogen kommt bei mir ganz zuletzt – obwohl er für den Klang natürlich sehr wichtig ist, halte ich die anderen Punkte für viel wichtiger, wenn es um das Kolophonium geht.

    Ja und dann – hilft wirklich nur noch ausprobieren. Ich könnte Dir jetzt sagen, dass bei meinem Töchterlein das Kaplan Premium vorzügliche Dienste leistet – schon auch wegen der schicken Verpackung 😉 Aber das ist eben für sie persönlich so. Und für ihre 3/4-Geige unbekannter Herkunft, die mit Vision Titanium bespannt ist.

    An mein Cello lasse ich seit Jahren nur Melos – und benutze sowohl die helle als auch die dunkle Version. Mit unterschiedlichen Saitensätzen habe ich dabei allerdings vollkommen unterschiedliche Ergebnisse erzielt, sowohl was das Spielgefühl, als auch was den Klang angeht. Anders als der Hersteller empfiehlt nehme ich das helle inzwischen sogar eher in kalten Räumen als das dunkle … Das ist aber sicher ein Spezialfall, der mit der extremen Empfindlichkeit meines Cellos für Temperaturunterschiede zusammenhängt.

    Noch ein wichtiger Punkt können übrigens Allergien sein – Kolophonium ist ja in dieser Hinsicht nicht ganz unkritisch, und es gibt spezielle Produkte für Leute, die einschlägige Probleme haben.

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