Suche
Suche Menü

Musikinstrumentenversicherung – ja oder nein?

Fragezeichen - die Mittwochsfrage auf violinorum.deGute Musikinstrumente sind ihren Besitzern lieb und teuer – um so mehr, je länger die „musikalische Beziehung“ währt. Darüber hinaus sind sie aber auch oft echte Wertgegenstände, für die man gewissen Mengen an Euros und Cents aufwenden muss, wenn sie verloren gehen oder beschädigt werden. Schutz vor den wirtschaftlichen Aspekten eines solchen Unglücks versprechen Musikinstrumentenversicherungen, und in unserer heutigen Mittwochsfrage wollen wir herausfinden, ob dieses Angebot Eurem persönlichen Schutzbedürfnis entspricht. Also:

Habt Ihr Euer Instrument versichert?

Oder natürlich: Eure Instrumente, wenn es mehrere sind? Wie steht es mit den Bögen – die ja viel mehr sind als ein bloßes Zubehörteil? Was hat Euch am Ende bewogen, eine Versicherung abzuschließen, oder was hält Euch davon ab? Lohnt es sich, die Versicherungssumme von Zeit zu Zeit anzupassen, evtl. gar ein Wertgutachten dafür in Auftrag zu geben? Habt Ihr Erfahrungen beim Vertrabsabschluss oder bei der Schadensregulierung gemacht, die Ihr gern weitergeben wollt?

Der Klick auf die Antworten oben in der Umfrage ist wie immer eine Woche lang möglich, die Diskussion bleibt aber dauerhaft geöffnet.

Umfrage Musikinstrumentenversicherung

Umfrageergebnis Musikinstrumentenversicherung

Autor:

nce

Nils-Christian Engel ist Marketing-Mensch und begeisterter Amateur-Cellist

6 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ententon

    Ja, ich habe meine Geige versichert und auch den Bogen, obwohl der nicht so teuer war / ist. Aber, das Instrument selber und auch die möglichen Schäden, die vorkommen könnten, Diebstahl und Totalschäden, teure Reparaturen,
    dafür halte ich eine Versicherung für unverzichtbar. Diese Notwendigkeit wächst natürlich, wenn man ein teuereres Instrument ersteht. Eine Anpassung ist dann so schnell wie möglich ratsam. Sollte man das Wertgutachten nicht sofort vorlegen können, so reicht ein Anruf und man ist sofort höher versichert.
    Ich kenne auch Musiker, die ihre Instrumente aufgrund der damit verbundenen Kosten nicht versichern, obwohl gerade sie sehr wertvolle Instrumente haben. Das geht dann teilweise so weit, dass sie sich ein preiswerteres Zweitinstrument zulegen, damit sie das wertvolle Stück nicht mit in Orchester oder Ensemble-Veranstaltungen mitnehmen müssen, weil sie ja zu Schaden kommen könnten. Das finde ich führt zu weit, wenn ich ein Instrument habe, dass mir gefällt und dass ich spielen möchte, dann muss ich auch damit spielen können, nicht nur zuhause oder im Unterricht, sondern auch bei Veranstaltungen. Entbindet mich ja nicht von der Möglichkeit, mein Instrument besonders pfleglich zu behandeln und achtsam damit um zu gehen, z.B. indem ich überlege, wie schütze ich mein Instrument unterwegs. LG Ilka

    Antworten

  2. Hehsu

    Unsere Instrumente und Bögen sind versichert, auch die unserer Kinder (das Leihcello vom Geigenbauer sowieseo).
    Wir mussten die Versicherungen leider schon in Anspruch nehmen und es ging sehr reibungslos vonstatten. Auch die „Aufwertung“ oder ein Instrumentenwechsel ist eine unkomplizierte Sache – ein Anruf und/oder Mail genügt.

    Sonnige Grüße,
    Susanne

    Antworten

  3. Hallo!

    Zunächst mal würde ich den Versicherungsvertrag der Hausratversicherung genau durchlesen – sofern vorhanden – und mich mit dem Versicherungsvertreter in Verbindung setzen, zumal wenn es sich um einen schadensfreien Altvertrag handelt.

    Ich selbst habe nur die aller notwendigsten Versicherungen und somit keine Instrumentenversicherungen. Im Grunde genommen halte ich Versicherungen für ein Wettgeschäft, bei dem der Kunde laufend in Vorleistung treten muß und die Sache so geregelt ist, daß die Versicherung nach der statistischen Wahrscheinlichkeit immer als Gewinner dasteht. Und wenn ich alle potentiellen Kosten aller möglichen Versicherungen über die Jahrzehnte zusammenrechne und meine tatsächlichen Schadenskosten dagegenrechne bin ich damit sehr gut ausgekommen. Mal abgesehen davon, daß ich mit Versicherungen auch schon sehr schlechte Erfahrungen gemacht habe.

    Grüße

    Thomas

    P.S. Gerade noch etwas recherchiert: Mitglieder eines BDLO http://www.bdlo.org können über die Mannheimer Versicherung einen Gruppentarif für 50% des Normaltarifs beantragen, das könnte für das Hauptinstrument nebst Bogen interessant werden – nur ist „mein“ Orchester dort nicht Mitglied.

    Antworten

  4. Hehsu

    Hallo Thomas,

    unsere Hausratsversicherung schliesst Instrumente nicht ein (hat uns aber auch schon sehr geholfen, wir haben einen absolut kompetenten und bemühten Ansprechpartner).

    Die Diskussion um Versicherungen ja- nein hatte ich in Bezug auf Zahnzusatzversicherung mit einer Freundin vor enigen Jahren auch. Sie hat für ihre ganze Familie alle Versicherungen gekündigt und wollte stattdessen das Geld auf ein spezielles Sparbuch einzahlen. Als sie das gebraucht hätte, war keine Versicherung mehr da und auch auf diesem Sparbuch kein Geld….. – So würde es mir möglicherweise auch ergehen, deswegen bevorzuge ich doch die Versicherungsvariante 🙂

    Wobei du natürlich Recht hast, Thomas, man soll sich schon gründlich überlegen, ob man das braucht, oder nicht….
    Ich denke halt, wenn man das Instrument zum Arbeiten braucht, schläft es sich doch besser, wenn man weiss, im Notfall gibt es schnelle Hilfe….

    Viele Grüße,
    Susanne

    Antworten

  5. bietet eigentlich jede Versicherung eine Instrumentenversicherung an, oder findet man die nur bei spezialisierten Versicherungsunternehmen? Höre nämlich hier zum 1. mal von so einer Versicherung, dachte eigentlich immer, das ist bei der Hausrat dabei.

    Antworten

  6. Hehsu

    Hallo Rüdiger,

    erkundige dich erst einmal bei deiner Hausratsversicherung, ob das Instrument dabei ist.
    Ansonsten kann ich dir gerne unsere Instrumentenversicherung empfehlen, falls du möchtest.

    Viele Grüße,
    Susanne

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.