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Stainer Violine von Privat

Diese Geige ist laut Angaben meines früheren Geigenlehrers eine echte Stainer, keine Kopie.
Sie hat einen mystischen Kopf ,u. der Rand der Geige ist wunderschön verziert siehe Fotos.
Ich habe sie als Kind geschenkt bekommen, meine Eltern haben sie von netten Menschen ihrer damaligen Kirchengemeinde erhalten. Sie muß an einigen Stellen restauriert werden…
Ich verkaufe sie nur schweren Herzens gegen Gebot!

Autor:

Mitglied von violinorum.de

3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo technicol! Eine hübsche Geige, wirklich! Aber eine echte Stainer (Jakobus Stainer!) ist sie gewiß nicht, dann wäre sie viele 1000 Euro Wert. Ich bin kein Fachmann aber ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit alten Geigen, weil sie mich interessieren 😉 Solche Geigen wurden oft in Sachsen gebaut, die haben auch diesen Stempel auf dem Rücken. Sie ist wahrscheinlich circa 100 Jahre alt. Aber hübsch gemacht, mit dem gestreiften Rand, und den Löwenkopf hab ich so noch nicht geschnitzt gesehen. Wie ist ihr Klang, und spielt sie sich gut? Hast du sie mal einem Geigenbauer gezeigt? Die können das meistens besser schätzen als Geigenlehrer.

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  2. @jogi Hallo technicol! Eine hübsche Geige, wirklich! Aber eine echte Stainer (Jakobus Stainer!) ist sie gewiß nicht, dann wäre sie viele 1000 Euro Wert. Ich bin kein Fachmann aber ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit alten Geigen, weil sie mich interessieren 😉 Solche Geigen wurden oft in Sachsen gebaut, die haben auch diesen Stempel auf dem Rücken. Sie ist wahrscheinlich circa 100 Jahre alt. Aber hübsch gemacht, mit dem gestreiften Rand, und den Löwenkopf hab ich so noch nicht geschnitzt gesehen. Wie ist ihr Klang, und spielt sie sich gut? Hast du sie mal einem Geigenbauer gezeigt? Die können das meistens besser schätzen als Geigenlehrer.

    Ich war damals bei zwei Geigenbauern, die wollten diese Geige alle sofort in Zahlung nehmen, u. ich sollte mir dort eine andere aussuchen, u. etwas zuzahlen. Da bin ich wieder gegangen…,laß mich doch nicht über den Tisch ziehen.
    Für die Restauration fehlte mir damals das Geld, u. ich hatte noch ein andere Geige zum spielen zuhaus. Dabei ist es dann geblieben, habe sie daher nie selbst spielen können. Mein Lehrer sagte damals, bei einer Kopie hätte man sich nicht so viel Mühe mit dem gestreiften Rand gegeben…Er war Geigenlehrer an der Musikschule in Bremen mit viel Erfahrung. Ich habe ihm mehr vertraut, als einem der Geigenbauer, die nur auf ein gutes Geschäft aus waren!

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  3. nce

    Hallo technicol, willkommen bei violinorum! 🙂

    @technicol Ich war damals bei zwei Geigenbauern, die wollten diese Geige alle sofort in Zahlung nehmen, u. ich sollte mir dort eine andere aussuchen, u. etwas zuzahlen.

    Das spricht ja schon mal für ihre gute Qualität! Ob die Geigenbauer Dich …

    @technicol über den Tisch ziehen

    … wollten, kann ich nicht beurteilen. Aber klar, wenn eine Inzahlungnahme angeboten wird, kann man nicht mehr richtig nachvollziehen, ob das Angebot gut ist oder nicht.

    @technicol Mein Lehrer sagte damals, bei einer Kopie hätte man sich nicht so viel Mühe mit dem gestreiften Rand gegeben

    Dass ein solches Randornament einen gewissen Aufwand erfordert, ist richtig – auch der Löwenkopf ist, wenn er ordentlich geschnitzt ist, ein Qualitätsmerkmal, wenigstens was die „optische Ausstattung“ angeht.

    Ansonsten hat Jogi aber schon recht – eine Original Jacobus Stainer ist diese Geige ganz sicher nicht. Sie ist m. E. auch keine Kopie, denn das würde bedeuten, dass ein Geigenbauer ein Original so genau wie möglich nachgebaut hat. Gerade in Sachsen hat man lange nach dem Modell Stainers gebaut, das heißt, man ist seinen Bauprinzipien gefolgt, z. B. was die Form der F-Löcher oder die Höhe der Wölbung angeht. Kopien im engeren Sinne sind das aber nicht.

    Weil viele Leute dieses Stainer-Modell gut fanden, hat man dann auch oft Stainer-Zettel in die Geigen geklebt oder eben diese Stempel angebracht; und das übrigens auch bei Geigen, die mit dem Stainer-Modell eigentlich gar nichts zu tun haben, sie verkauften sich einfach besser unter dieser „Marke“.

    Hier habe ich Dir mal zwei Beispiele verlinkt, die Deiner Geige ähnlich sind: Eine 3/4-Geige mit ähnlichem Lackbild, und eine mit ähnlichem Rand. Sehr interessant zum Thema ist auch diese Folge von Kunst und Krempel!

    Also Fazit: es tut der Qualität Deiner Geige keinen Abbruch, dass sie keine echte Stainer ist 😉 und wenn sie tatsächlich gut klingt, ist Dir ein guter Verkauf zu wünschen, und der Geige ein würdiger Käufer.

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