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Text in Grafiken ist „unsichtbar“ – Webdesign-Tipp

Gerade habe ich bei einer Recherche wieder mal eine Seite gefunden (und das nur mit viel Gl├╝ck), bei der ein ganz klassischer Fehler gemacht wurde: Text als Grafik. Ich sag nicht welche Site ich meine, das ist auch nicht so wichtig ­čśë Aber das Problem kennen ja viele: man m├Âchte seine Texte in einer h├╝bschen Schriftart pr├Ąsentieren, die man zwar im eigenen Rechner hat, die es aber im Internet so ohne weiteres nicht „gibt“. Also ist die einfachste L├Âsung: alles rein in Photoshop oder Gimp, und Layout inkl. Text als Grafik hochgeladen.

Das sieht unter Umst├Ąnden h├╝bsch aus, aber was passiert? Der Text ist f├╝r alle, die die Bildschirmausgabe nicht sehen, sondern irgendwie anders interpretieren m├╝ssen, schlicht nicht zu erkennen. Menschen mit eingeschr├Ąnkter Sehf├Ąhigkeit sind darunter, deren Screenreader zu solchen Seiten nur schweigen kann. Und, ganz wichtig: Auch Suchmaschinen bekommen von all den sch├Ânen S├Ątzen und Schl├╝sselw├Ârtern (Keywords) nichts mit.

Was ist die Folge? Selbst top-interessante Seiten werden bei Google & Co. einfach gar nicht gefunden. H├Âchstens, wenn man ihre Web-Adresse (Domain, URL) direkt ins Suchfeld eintippt, aber selbst das funktioniert nicht immer. Text in Grafiken befindet sich unter einer Art Online-Tarnkappe – und mag er noch so sch├Ân aussehen.

Fazit: Findet andere L├Âsungen, um Euren Text optisch aufzupolieren – immer auf der Basis eines gesunden HTML-Quelltextes.

Autor:

nce

Nils-Christian Engel ist Marketing-Mensch und begeisterter Amateur-Cellist

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