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Trainiert Ihr Eure Finger?

Fragezeichen - die Mittwochsfrage auf violinorum.deZugegeben, die Frage ist etwas speziell: Natürlich trainiert Ihr Eure Finger, schließlich übt und musiziert Ihr mit ihnen 😎

Aber lasst Ihr ihnen auch darüber hinaus unterstützenden Sport angedeihen? Macht Ihr regelmäßig Fingergymnastik zur Kräftigung oder für mehr Beweglichkeit? Benutzt Ihr besondere Trainingsgeräte? Welche Art von „Geigensport“ übt Ihr noch aus?

Die Anregung zu dieser Frage stammt übrigens von Susanne (aka Hehsu), die diese Dinger hier entdeckt und ausprobiert hat – wie ist Dein Fazit, Susanne?

Und wie immer: Klicken geht eine Woche lang, schreiben auch langfristig – ich bin gespannt!

Umfrage Fingertraining

Umfrageergebnis

Autor:

nce

Nils-Christian Engel ist Marketing-Mensch und begeisterter Amateur-Cellist

3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ententon

    Hallo, Jean,

    welch ein leidiges Thema,deshalb, weil wir doch eigentlich alle wissen, das Trainieren der Finger gehört zum Üben dazu, wie Technikübungen usw. Da kommt dann gleich das „schlechte Gewissen“ durch….. Nun bin ich Laiin und habe dazu sowieso erst ziemlich spät mit dem Violinunterricht angefangen….sozusagen als „Greisin“ mit 47 Jahren. Und obwohl ich mittlerweile in einem eher gut bewerteten Laienorchester spiele, merke ich natürlich, ein konzentriertes Übungsprogramm würde noch erfolgreicher sein, als nur das Notwendigste…. nämlich das Vorspielstück und die Orchester – Stücke zu üben. Daher war der Leidensdruck nun so groß…. ich bin ziemlich ehrgeizig und will mich immer mehr verbessern…. dass ich mir jetzt ein Konzept erarbeitet habe. Ich habe die Woche in Tage mit mehr Zeitkontingent und weniger Zeitresourcen eingeteilt und daraus zwei verschiedene Übungsvarianten entwickelt. Die zeitaufwendigere Übungseinheit, die an Tagen mit mehr freiem Zeitrahmen möglich ist, enthält nun auch Übungen zur Geläufigkeit, Tonleiterstudien, Vibratoübungen…. ( bin ich immer noch nicht so gut), Lagentraining, Doppelgriff-Studien, Boggeneinteilung und Bogentechniken und dann als Bonbon das Vorspielstück. Die Orchestersachen gehen wir 14-tägig im Unterricht durch.Wenn ich jeweil nur ein Stück, eine Etüde oder Übung zu den jeweiligen Themen übe, wird es nicht zu mühsam, eintönig und trotzdem habe ich es geübt. Ich erhoffe mir, dadurch doch mehr Vielseitigkeit, besser als einen Bereich lange üben, andere Bereiche wieder zu vernachlässigen und dadurch ewig auf der gleichen Stelle zu treten.Wer mag schon immer wieder das gleiche üben ????! An Tagen mit mehr Zeitresourcen übe ich so ca. 2 Std. an Tagen, wo der Alltag mich mehr fordert nur 30 bis 60 Minuten. Da nehme ich mir dann immer das vor, wo ich bekannterweise meine Schwachstellen weiß. Dann spiele ich oft nur Stücke, als Übungen, die bestimmte Themenbereiche erfordern, Bogentechnicken oder Lagenwechsel in höhere Lagen usw.
    Das mache ich leider erst seit 3 Wochen, aber ich vernachlässige dadurch nicht so viel.
    Da wir in 3 Wochen die 4. Beethoven -Sinfonie im Konzert spielen, wo der 2. und der 4. Satz für mich noch eine Herausforderung ist, ist das Trainieren der Finger zurzeit seeeeeeeehr angesagt, sonst kriege ich die Geschwindigkeit letztlich nicht hin…… also bleibt mir gar nichts anderes übrig, als meine Finger und die Geläufigkeit zu trainieren. Untrainierte Finger führen sonst doch dazu, nurch auf der Geige zu „schrubben“ aber keinen erträglichen Ton zu erzeugen. ……LG Ilka

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  2. nce

    Respekt, Ilka! Das ist ein anspruchsvolles und sehr differenziertes Programm – wenn ich mal nur zu der Hälfte davon käme … 😉 Ich habe einen Punkt (um den es in dieser Diskussion besonders geht) aber noch nicht verstanden – bereitest Du Dich auf Beethoven ausschließlich mit Übungen „auf dem Griffbrett“ vor, oder auch mit „reinem“ Fingersport?

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  3. Ententon

    Hallo, Jean,

    so schlimm ist das gar nicht. Ich übe die einzelnen Punkte ja nicht stundenlang.Dadurch, das ich mir ein Übungsprogramm schaffe, das sehr vielseitig ist, bringt es auch Spass und wenn etwas nicht so klappt, ist der Frust auch mit dem nächsten Punkt überwunden. Schaffe ich mal ein Tag nicht, zu üben, ist das auch nicht so übermäßig schlimm, weil ich trotzdem weiß, ich habe mein Bestmögliches getan. Die Beethoven Sinfonie und Passagen aus dem Klavierkonzert übe ich mit meiner Lehrerin, bis sie technisch und von der Strichrichtung okay sind, dann ist es mein Part, einzelne Passagen Zuhause nach zu bereiten und abzusichern. Da bin ich oft nicht so konsequent. Aber, wenn meine Lehrerin mich schon in das Orchester einführt, wo sie Konzertmeisterin ist und das eher semiprofessionell ist, und für mich noch eine echte Herausforderung, dann will ich ihr Vertrauen nicht zerstören und das heißt üben. Als Erwachsene habe ich viel zu tun, da einiges doch etwas länger braucht, ich nicht vor Selbstvertrauen strotze und dennoch an mir arbeite.

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