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Wie finanziert man eine Geige?

Fragezeichen - die Mittwochsfrage auf violinorum.deVom Geldwert eines guten Instruments war ja hier schon in verschiedenen Zusammenhängen die Rede – ich verlinke mal ein paar einschlägige Diskussionen unter „Verwandte Beiträge“. Nicht nur Profis kommen irgendwann an den Punkt, dass sie für ein gutes, ihrem Können und ihren klanglichen Vorstellungen angemessenes Instrument eine gewisse Summe berappen müssen – die sie so ohne weiteres nicht verfügbar haben. Das passiert gerade dann, wenn man die richtige Regel befolgt, dass der Preis erst in zweiter Linie eine Rolle spielen soll, nach den musikalischen Eigenschaften und dem guten Gefühl, das man eben nicht bei jedem Instrument hat.

Um solche Unterfinanzierungen zu bewältigen, gibt es heutzutage ja ganz verschiedene Möglichkeiten der Finanzierung, und deshalb wollen wir erfahren, welche für Euch persönlich in Frage kommen:

  • Das eiserne Ansparen, bei dem man das geringste Risiko eingeht und keine Finanzierungskosten hat, dafür aber unter Umständen nicht das Instrument bekommen kann, das man sich am meisten wünscht,
  • der klassische Bankkredit, der für professionelle Musiker und Amateure natürlich unter ziemlich anderen Voraussetzungen gewährt wird. Und für den unter Umständen eine nachvollziehbare Wertermittlung der Geige erforderlich ist, mindestens dann, wenn sie auch als Sicherheit dienen soll,
  • der Händlerkredit bzw. die Finanzierung über Bankpartner, die gerade größere Musikalienhändler anbieten – oft zu verlockenden Zinssätzen, etwa die Finanzierung von Corilon violins
  • Ratenkauf bzw. Mietkauf, wie ihn etliche Geigenbauer anbieten, allerdings meistens nur für einfache Schülerinstrumente
  • das Crowdfunding, bei dem man eine virtuelle Spendenbüchse auf einer Online-Plattform einrichtet, um viele kleinere Geldgeber von seinem Vorhaben zu überzeugen.
  • Auch private Darlehen seien nicht unterschlagen, die allerdings ebenfalls Geld kosten können, und vor allem oft mit nicht zu unterschätzenden sozialen Verpflichtungen hinterfüttert sind. Nicht nur, wenn man von Beruf Politiker ist …

Ok – was die schwäbische Hausfrau machen würde, ist klar, was aber würdet Ihr tun, um Eure neue Geige, Bratsche, Euer neues Cello oder den schicken Bass zu finanzieren, der es Euch angetan hat?

Wie immer ist der Klick in die Umfrage eine Woche lang möglich, und die Diskussion auch darüber hinaus. Da für viele vermutlich mehrere Modelle in Frage kommen, könnt Ihr diesmal auch mehrere Antworten auswählen. Und vielleicht habt Ihr persönliche Erfahrungen mit den unterschiedlichen Finanzierungsmodellen gemacht? Wir sind gespannt.

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Autor:

nce

Nils-Christian Engel ist Marketing-Mensch und begeisterter Amateur-Cellist

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