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Zupfen und Wackeln?

Bei dem Adventskonzert in unserer Kirche heute habe ich bei einer Cellistin etwas komisches beobachtet: sie hat bei einem Stück nicht mit dem Bogen gestrichen, sondern nur gezupft, und dabei stark mit der linken Hand „gewackelt“. Warum macht man das? Ich weiß dass man mit dem Wackeln den Ton „schwingen“ lassen kann, weil das gut klingt, aber beim Zupfen merkt man den Unterschied doch gar nicht?!?!

Entschuldigt meine Ausdrucksweise, ich bin noch nicht mal Anfängerin und habe nächste Woche meine heiß ersehnte erste Geigen Stunde 🙂

Autor:

Mitglied von violinorum.de

6 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Mucky, schön, dass Du jetzt wirklich anfängst mit dem Geigespielen! 🙂 Bei „Zupfen“ (pizzicato) und „Wackeln“ (vibrato) musste ich schon lachen 😉 aber man kann das wirklich zusammen machen, dann ist der Ton voller als wenn man nur so zupft und vor allem klingt er auch länger. Sobald Du Vibrato kannst, probier es mal aus. Oder frag Deinen Lehrer dass er es mal vormacht.

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  2. Danke Siggy, wieder was gelernt! 😉 Ich habe wirklich meinen Lehrer gefragt, gleich in der ersten Stunde, das ist ja wirklich ein Unterschied! Wie lange muss man eigentlich so normalerweise spielen, bis man Vibrato lernt? Mit Vibrato klingt es einfach viel viel schöner.

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  3. Mich würde auch interessieren, wie lange man Geige gespielt haben muss, um an Vibrato herangeführt zu werden.
    Ich spiele jetzt drei Jahre und darf seit diesem Monat in einer Gruppe von der Musikschule mitspielen. Jetzt ist meine Motivation natürlich geweckt, auch das Vibrato zu beherrschen.

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  4. @birgitjohanna: Sobalt Du durch außteichendes Üben sicher genug bist und deine linke Hand sich an das Instrument gewöhnt hat, bist du bereit ein schönes Vibrato machen zu können. Nach drei Jahren wirst du sicherlich genug Erfahrung haben 🙂 Das einzige, was du beachten musst, ist, dass deine linke hand gerade unter eem Geigenhals steht und 1. nich den Korpus der Geige berührt und 2. dass nicht Deine Hand, sondern deine Schulter die Geige stützt. ab besten ist es, wenn du es einfach immer beim üben ausprobierst, dann machst du es irgendwann automatisch 🙂 Deine Lehrerin wird Dir dazu bestimmt die nötigen Tipps vermitteln können.
    Glg

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  5. nce

    Ich meine, dass es keinen festen Zeitpunkt gibt, an dem man mit dem Vibrato beginnen kann (bzw. sollte) – denn das Vibrato hat mehrere Voraussetzungen, die jeder Streicher unterschiedlich schnell entwickelt:

    – Eine gute Geigenhaltung, durch die die linke Hand maximale Unabhängigkeit erreicht,

    – freie Beweglichkeit der Finger,

    – und eine sichere Intonation, insbesondere bei Lagenwechseln.

    Letzteres hängt natürlich mit den anderen Punkten zusammen, und ist m. E. gerade deshalb das beste Kriterium für den richtigen Zeitpunkt, mit dem Vibrato zu beginnen.

    Im Blog von Stefan Maus gibt es übrigens eine sehr schöne, ausführliche Einführung zum Vibrato auf der Geige – die Reihe geht hier los, man kann aber auch die einführenden Kapitel erst mal überspringen und gleich zur Erläuterung der Technik hüpfen.

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  6. Also ich hab auch noch kein Vibrato gelernt. Mein Lehrer sagt immer dass jetzt erst noch andere Sachen dran sind. Aber ehrlich gesagt, ich vermisse es nicht mehr so wie am Anfang. Einmal hab ich auch so genug zu üben 😉 und außerdem bin ich mit meinem Geigenklang schon so ganz glücklich geworden.

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